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Das Gehirn auf Autopilot: 4 negative Auswirkungen

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Im letzten Blog ging es darum, dass wenn Sie etwas mehr Aufmerksamkeit schenken es immer mehr Raum einnimmt. Heute eine Fortsetzung. Was Sie oft tun, wird mit der Zeit immer 'selbstverständlicher'. Unser Gehirn neigt dazu, Aufgaben, die wir wiederholen, mehr und mehr 'automatisch' zu erledigen.

Der Autopilot in Ihrem Gehirn

Das hat viele Vorteile. Den ganzen Tag über tun wir alle möglichen Dinge, ohne darüber nachdenken zu müssen. Es ist schön, dass man während des Fahrens ein Gespräch führen kann. Ein ziemlicher Unterschied zu den ersten Fahrstunden, in denen tiefe Konzentration und schwitzende Achselhöhlen nötig waren, um das Auto auf der Straße zu halten. Das Gute an der Tatsache, dass Ihr Gehirn nach einer Weile Aufgaben wie von selbst zu übernehmen scheint, ist, dass Sie Platz für andere Dinge haben, auf die Sie sich konzentrieren können. 

Ein Begriff, der vor allem in der Achtsamkeit verwendet wird, ist "der Autopilot". Ähnlich wie in einem Flugzeug scheint Ihr Gehirn eine Funktionsweise zu haben, die dafür sorgt, dass fast alles von selbst geschieht. 

4 negative Auswirkungen: Wenn der Autopilot gegen Sie arbeitet

Ganz schön entspannend, so ein Autopilot. Doch regelmäßig geht's auch schief. Unser Gehirn "automatisiert" unser Denken, Tun und Fühlen - und damit auch negative Muster. Wie zum Beispiel:

  1. Negative Gedanken über sich selbst, die immer wieder auftauchen
  2. Unerwünschte Angewohnheiten wie Nägelkauen
  3. Zu häufiges Sitzen auf sozialen Medien
  4. Immer wieder bestimmte negative Gefühle erleben

Kontrolle zurückgewinnen

Die Lösung? Eine bewusste Auseinandersetzung mit Ihrem eigenen Autopiloten. Welche Reaktionsweisen erkennen Sie bei sich, die Sie stören? Sie können dies aufteilen in:

  • Gedanken
  • Gefühle
  • Verhalten
  • Aufmerksamkeit

Wenn Sie ein Muster erkennen, ist das der erste Schritt. Sie sind sich dann dessen bewusst ist das der wichtigste Teil! Dann geht es darum, sich langsam zu verändern, das heißt, Sie entscheiden sich bewusst für andere Muster. Zum Beispiel nehmen Sie sich vor, jeden Tag ein bisschen aktiver zu sein und dabei zu bleiben. Oder trainieren Sie bewusst Ihre Aufmerksamkeit mit Achtsamkeit, so dass weniger Aufmerksamkeit auf den Schmerz geht. Für die verschiedenen Kategorien finden Sie Tipps und Übungen in vergangenen und zukünftigen Blogs!

Das Gehirn auf Autopilot: 4 negative Auswirkungen